Zum ganzheitlichen Therapieangebot der Privatpraxis Eßwein in der Münchner Peripherie gehören auch osteopathische Techniken. Neben spezifisch ausgebildeten Physiotherapeuten in den Bereichen Krankengymnastik, Massage oder Lymphdrainage haben wir auch langjährig erfahrene Experten für osteopathische Techniken im Team. Das Berufsbild des Osteopathen und seine Ausbildung sind in Deutschland nicht klar gesetzlich umrissen. Die bestens geschulten Mitarbeiter der Praxis Eßwein haben allesamt einen anerkannten physiotherapeutischen Abschluss. Jeder Therapeut hat sich in seinem Bereich fundiert weitergebildet. Das gilt auch für unsere Teammitglieder mit ausgewiesener Expertise in osteopathischen Techniken. Wir können unseren Patienten also für jede Indikation einen professionellen Spezialisten bieten.
Die klassische Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf deshalb ausschließlich von Heilpraktikern und Ärzten uneingeschränkt praktiziert werden. Osteopathische Techniken können jedoch auch von gut ausgebildeten Physiotherapeuten angewandt werden. Das Team der privaten Praxis Eßwein besteht aus Spezialisten, die in ihrem jeweiligen Bereich langjährige Erfahrungen und regelmäßige Fortbildungen vorweisen können.
Mit osteopathischen Techniken spürt der geschulte Therapeut mit seinen Händen Störungen des Bewegungssystems auf. Solche Bewegungsstörungen beeinträchtigen die Balance im Zusammenspiel der einzelnen Faktoren des menschlichen Organismus. Der ganzheitliche osteopathische Ansatz beschränkt sich nicht auf die Symptome einer Krankheit, sondern betrachtet das Funktionieren im körperlichen System als Gesamtbild. Eine osteopathische Behandlung zielt unter anderem auch auf die Harmonie zwischen Körper und Geist ab. Neben ausgeprägter Palpation-Fähigkeiten (Palpation = Diagnose durch Abtasten) benötigt der Therapeut deshalb auch empathisches Einfühlungsvermögen.
Die klassische Osteopathie teilt sich in drei Bereiche auf:
Die Viszerale Osteopathie konzentriert sich auf die Funktion der inneren Organe im Zusammenhang mit dem umliegenden Bindegewebe.
Die Parietale Osteopathie behandelt in erster Linie den muskulären Apparat und das knöcherne Skelett.
Die Craniosacrale Osteopathie beschäftigt sich mit den Ursachen für Beschwerden, die im Gehirn, dem Rückenmark oder den Hirnhäuten liegen.
Das harmonische Miteinander all dieser Aspekte ist ausschlaggebend für die menschliche Gesundheit. Für seine Diagnosestellung berücksichtigt der osteopathische Therapeut daher das Zusammenwirken sämtlicher Strukturen im menschlichen Körper. Die Osteopathie gilt denn auch nicht nur als Therapiemethode, sondern darüber hinaus als Philosophie und Kunstform. Die künstlerische Fertigkeit des osteopathischen Physiotherapeuten besteht darin, durch sanfte manuelle Manipulation Informationen über die Ursachen des individuellen Beschwerdebilds zu gewinnen. Daraus ergibt sich dann die adäquate Behandlungsmethode.
Der osteopathisch geschulte Behandler kann die Beweglichkeit des untersuchten Körpergewebes qualitativ beurteilen. Er berücksichtigt dabei die Wechselwirkungen zwischen der Struktur und der Funktion des jeweiligen Gewebes. Mit seinen Händen detektiert er fasziale Einschränkungen und Funktionsstörungen, die er dann mit der adäquaten osteopathischen Technik behandeln kann.
Eine osteopathische Behandlung ist bei vielen verschiedenen Problemen eine gute Lösung. So können Schmerzen in der Wirbelsäule damit gelindert werden. Durch die gezielte Lockerung der relevanten Faszien erzielt der Therapeut eine optimierte Beweglichkeit. Osteopathische Techniken in der Physiotherapie ermöglichen also nicht nur die Einwirkung auf den Gelenk- und Muskelapparat. Die Behandlung kann darüber hinaus einen positiven Effekt auf innere Organe, Nervensystem und Gehirn ausüben.

